Report from the bakklefield

Was für eine Nacht! Gestern Abend habe ich mir in der Kulti Wetzikon nach ein paar harten Battles den Titel des „Swiss Singjay Clash Champions 2013“ geholt. Der Clash wurde zum zweiten Mal ausgetragen, letzten Jahr war ich bereits in der ersten Runde gegen den späteren Sieger Chris Obasi rausgeflogen, dieses Mal sollte es jedoch anders kommen.

 

Backing Band des Abends waren die Liberators (Dodo, Steff La Cheffe usw.) welche Riddims wie den „Punanny“, „Real Rock“ oder „Sleng Teng“ spielten, über die sich die (W)artists während je 8 Minuten mit Freestyles, Tunes und Entertainment duellierten. Wer das Publikum mit seinen Vibes überzeugen konnte, war eine Runde weiter, falls es keine klare Entscheidung beim Voting geben sollte, hatte die renommierte Jury (KOS Crew, Shakey Selecta) das letzte Wort.

 

In der ersten Runde traf ich auf Junia Bardo, den ich letztes Jahr noch den Clash-Promotern empfohlen hatte. Es sollte gleich das härteste Battle des gesamten Abends werden, wir schenkten uns nichts und hievten den Clash auf ein neues Level. Da wir uns kennen, hatten wir beide einiges über den andern zu sagen, das war sehr unterhaltsam und es brauchte noch eine Extra-Runde, bis ich weiterkam. In den andern Viertelfinals siegten Chris Obasi über GeKKo, ebenfalls sehr knapp, der Jungle MC Bogantree über Buju Gambis und Bingy konnte sich gegen den Einheimischen Canavar behaupten, welcher sich die Wildcard geschnappt hatte. 

 

Im Halbfinale hatte Chris Obasi relativ leichtes Spiel gegen Bogantree, der Publikums-Entscheid war sehr deutlich, als der Host, Rebel von Blood A Run Sound, die Massive fragte, wer weiterkommen sollte, ging keine einzige Hand bei Bogantree nach oben. Damit war Chris im Finale. Ich bekam es im anderen Finale mit Bingy zu tun, welcher eine gute Stimme und gute Vibes hatte, jedoch ein bisschen am Clash-Thema vorbei performte. Publikum und Jury waren sich einig, ich war der zweite Finalteilnehmer.

 

Bevor es soweit war, unterhielt Elijah das Publikum mit ein paar seiner neuen Songs und einer nicen Performance. Der Junge hat es also nicht verlernt :D Die friedlichen Vibes sollten jedoch rasch verfliegen, als Rebel den Final ansagte.

 

Chris Obasi war eigentlich besser vorbereitet, doch ich war um einiges schlagfertiger und konterte seine Punches geschickt. Rasch ging ich 2-0 in Führung, der Clash wäre eigentlich entschieden gewesen, doch der Host wollte mehr. Er frage mich auf der Bühne „All or nothing“, die letzte Runde sollte 2 Punkte geben, ob ich dazu bereit wäre. Natürlich war ich es. Ready anytime :D. Nachdem dieses Runde dann irgendwie unentschieden endete, machte ich es in der letzten Extra-Runde über den „Sleng Teng Riddim“ endgültig klar und holte die Trophy nach Olten.

 

Am Ende waren wir alle Gewinner, und hatten eine unterhaltsame Nacht hinter uns!

 

Big Up an das faire Publikum, die R3V-Promotion, die Band, die Jury, den Host und natürlich allen (W)artists. Wir sehen uns nächstes Jahr.

 

Euer Champion

 

Collie

 

 

 

 

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